Kardiologie

Die moderne Apparatur von InBody liefert für die Behandlung der Patienten mit Übergewicht, Adipositas, Diabetes, Sarkopenie oder weiteren Erkrankungen eine fundierte Grundlage für die Risikobestimmung der Herz-Kreislauf-Komplikationen. Die InBody Geräte liefern präzise Werte zum Körperfettanteil, dem Wasserhaushalt im Körper (unterteilt in Intra- und Extrazelluläres Wasser), die Magermasse und das Viszerale Fett, sodass Ärzte und Patienten einen noch genaueren Einblick über den Gesundheitszustand im Inneren des Körpers bekommen und somit weitere Risiken eingrenzen können. Darüber hinaus liefern InBody Geräte Messwerte aus denen sich Aussagen über Flüssigkeitsansammlungen (Ödeme), welche das Herz zusätzlich belasten können ableiten lassen.

Warum ist die Analyse der Körperzusammensetzung ein

wirksames Instrument zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen?

Die Körperzusammensetzung ist wichtig für das Verständnis der kardiovaskulären Gesundheit eines Patienten. Große Wasseransammlungen, erhöhtes viszerales Fett, eine gering ausgeprägte Muskulatur oder ein unausgeglichenes Körperwasser Verhältnis können zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen oder den Verlauf einer bereits vorhandenen Erkrankung signifikant negativ beeinträchtigen. Oft wird der BMI (Body Mass Index)  verwendet, um das Risiko eines Patienten für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu bestimmen. Dieser Wert berücksichtigt jedoch nicht das Viszerallfett eines Patienten, welches oftmals ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko mit sich bringt. Des Weiteren kann durch diese Methode (im Gegensatz zur InBody Körperzusammensetzungsanalyse) keine Aussage über den Anteil an Muskeln, Fett und Wasser und deren Verhältnis zueinander im Körper des Patienten getroffen werden.

Die Körperzusammensetzungsanalyse dagegen unterscheidet zwischen Muskel-, Fett- und Wasseranteil eines Patienten. Studien haben gezeigt, dass InBody DSM-BIA Analysegeräte für die Analyse der Körperzusammensetzung ein wirksames Instrument zur Behandlung von Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind. Zudem kann die Effizienz der chirurgischen Eingriffe bei diesen Patienten genaustens durch die InBody Analyse aufgezeigt werden. Seit vielen Jahren ist InBody weltweit ein nützliches Werkzeug für die Kardiologen in Ihrer täglichen Arbeit mit den Patienten. Mit InBody-Geräten können Kardiologen sicher sein, dass die Ergebnisse der Körperzusammensetzungsanalyse, alle Veränderungen des Patienten genau widerspiegeln und haben somit durch eine Reproduzierbarkeit von 99% eine exakte Verlaufsanalyse des Patienten.

Validierungsstudien finden Sie unter: www.InBody.de/studien

In weniger als einer Minute bekommen Kardiologen einen  InBody Befundbogen (Ausdruck der Körperzusammensetzung), welcher hilft:

  • Einen Eindruck über den Ernährungszustand des Patienten zu erhalten, um somit eventuelle Ernährungsmaßnahmen einleiten zu können.
  • Eine objektive Einschätzung des Flüssigkeitshaushaltes des Patienten zu erhalten, um potenzielle Gefahren abzuwägen.
  • Den Behandlungsfortschritt des Patienten anhand einer Verlaufsanalyse einschätzen zu können und so die Wirksamkeit der aktuellen Behandlung einschätzen zu können.
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Bei Bedarf werden die Messdaten in der Software gespeichert und bieten Vergleichsgrundlage für Folgemessungen.

BEDEUTUNG DES PHASENWINKELS

„Ein präoperativ niedriger Phasenwinkel (PW) ist ein genauer Marker für Fehlernährung und ein unabhängiger Prädiktor für unerwünschte postoperative Ergebnisse… Wir empfehlen seine Verwendung, um Fehlernährung bei Herzchirurgiepatienten zu erkennen.“

Ringaitiene et al., 2016
DIE ÜBERWACHUNG VON ÖDEMEN VERBESSERT DIE ERGEBNISSE DES PATIENTEN

„Das von der BIA bestimmte EZW/GKW-Verhältnis ist ein nützlicher Indikator für die Höhe der Gewichtsreduktion, die erforderlich ist, um das Trockengewicht…bei Patienten mit Herzfehler zu erreichen.“

Yamazoe et al., 2015
RISIKEN VON VISZERALFETT

„…ein deutlich höherer Prozentsatz der Teilnehmer mit VFA ≥100 cm2 hatte Diabetes, Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Hypertriglyceridämie und Hypo-HDL-Cholesterinämie.“

Hancu et al., 2015
RISIKEN VON SARKOPENIE

„Unsere Daten zeigten, dass die arterielle Steifheit bei älteren Erwachsenen in Seniorenwohngemeinschaften mit einem niedrigen SMI [Skelettmuskelmassenindex] in Verbindung steht, selbst wenn sie durch mehrere Faktoren angepasst wird, was eine enge Wechselwirkung zwischen Gefäßalterung und Abnahme der Muskelmasse zeigt.“

Geriatr Gerontol Int 2014; 14 (Beilage 1): 109-114.

PHASENWINKEL

Ermittlung der zellulären Gesundheit zur Beurteilung von chirurgischen Risiken und Ergebnissen

Der Phasenwinkel ist ein Indikator des allgemeinen Gesundheitszustandes, Stoffwechselaktivität und Ernährungszustandes der Zellen. Je größer der Phasenwinkel, desto widerstandsfähiger ist die Zellmembran und spiegelt einen eventuell hohen Muskelanteil wider. Ein niedriger Phasenwinkel hingegen ist ein Zeichen für eine nicht intakte oder geschädigte Zellmembran, welche auf einen ungesunden Lebensstil hindeuten kann. Der Phasenwinkel lässt sich individuell vom Patienten durch eine angepasste, ausgewogene und adäquate Ernährung positiv beeinflussen und verbessern.

Überwachung des Ernährungsstatus von Herzpatienten

Der Phasenwinkel spiegelt Veränderungen in der Zellgesundheit wider, die vor Beginn der kardialen Kachexie ( Eine Kachexie liegt dann vor, wenn es bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz – im Vergleich zum Normalgewicht vor Auftreten der Erkrankung – zu einem Gewichtsverlust (in Abwesenheit von stauungsbedingten Ödemen) von über sechs Prozent kommt.) oder anderen Blutkreislaufproblemen auftreten. Die Überwachung der Veränderung des Phasenwinkel dient nicht nur zur Überwachung des Gesundheitszustandes des Patienten, vielmehr gibt es einen Zusammenhang mit chirurgischen Risiken und Ergebnissen bei Herzpatienten. Durch Ermittlung dieser Ergebnisse über einen längeren Zeitraum, kann der Ernährungszustand eines Patienten im Verlauf eines Rehabilitationsprogramms überwacht und Komplikationen im Zusammenhang mit Eingriffen oder Operationen potenziell vermieden werden.

MUSKEL-FETT-ANALYSE

Bessere Qualität der Rehabilitation nach Herzoperationen

Nach einem kardialen Ereignis absolvieren Patienten oft eine Rehabilitation mit Gesundheitsaufklärung, Ernährungsberatung und Bewegungstraining, um die kardiovaskuläre Gesundheit zu verbessern und das Risiko eines Wiederauftretens zu verringern. Allerdings verlassen sich Herz-Rehabilitationsprogramme auf den BMI als Marker für die Veränderung des Ernährungszustandes, obwohl er keine effektive Methode ist, um Veränderungen in der Körperzusammensetzung und im Gesundheitszustand zu verfolgen.

Entwicklung individueller Behandlungspläne

Mit InBody kann das Fachpersonal den Muskel-Fett-Anteil eines Patienten überwachen, um so bei Veränderungen positiv mit einer Ernährungsumstellung zu intervenieren. InBody-Werte der Magermasse und des EZW/GKW Verhältnisses können helfen, einen durch eine erhöhte Flüssigkeitsretention verdeckten Muskelabbau zu erkennen.

Mit InBody hat der Patient eine genauere Darstellung seines Muskel- / Fettanteils mit prozentualem Körperfettanteil und kann gleichzeitig im Verlauf der Körperzusammensetzung die langfristige Veränderung von Muskel-, Fett- und Flüssigkeitsanteil nachverfolgen. Das Diagramm der Verlaufskontrolle kann als Ausgangspunkt bei Gesprächen über eine Veränderung des Lebensstils dienen, Ernährungsumstellungen begleiten und den Trainingsfortschritt durch Rehabilitationsprogramme überwachen. Patienten erhalten anhand des Befundbogens eine visuelle Darstellung des Fortschritts, um motiviert zu bleiben, während die Spezialisten in der Lage sind, ihre Programme nach Bedarf anzupassen.

SEGMENTALE EZW (EXTRAZELLULÄRES WASSER) /GKW (Gesamtkörperwasser)-ANALYSE

Ermittlung des Flüssigkeitshaushalts in den Körpersegmenten

Mit dem InBody kann auch das EZW/GKW Verhältnis dargestellt werden, welches die Relation von extrazellulärem zum Gesamtkörperwasser aufzeigt. Die Überwachung des EZW/GKW Verhältnisses ermöglicht eine Beurteilung der Flüssigkeitsansammlung im extrazellulären Raum, welche sich aus einer Beeinträchtigung der Herz-Kreislauf-Funktion ergeben kann. Das EZW/GKW Verhältnis zeigt Veränderungen der Herz- und Blutkreislauffunktion, die zugrunde liegenden Blutkreislaufprobleme und die Wirksamkeit von Diuretika. Durch die Verwendung des EZW/GKW Verhältnisses zur Beurteilung des Flüssigkeitshaushalts können Kardiologen effektivere Strategien für das Management des Flüssigkeitshaushalts entwickeln, um die Ergebnisse der Patienten zu verbessern.

Diagnose von Blutkreislaufproblemen

Das EZW/GKW zeigt für jedes Segment des Körpers (Arme, Beine und Rumpf) spezifisch an, wo der Flüssigkeitshaushalt gestört ist. Arme und Beine können separat überwacht werden, um Durchblutungsstörungen in den Extremitäten zu identifizieren; oft schwer zu erkennende Venenödeme können quantifiziert und überwacht werden.

Warum vertrauen Kardiologen auf InBody?

Professionelle Körperanalysegeräte von InBody nutzen vier technologische Grundbausteine für schnelle, korrekte und präzise Ergebnisse. Dank dieser Bausteine können Sie darauf vertrauen, dass die Ergebnisse die tatsächliche Gesundheit Ihrer Patienten zeigen.

Multifrequenzmessungen

Bei Multifrequenzmessungen werden extrazelluläres Wasser (ECW) und intrazelluläres Wasser (ICW) gemessen, was eine genaue und anteilige Messung des Gesamtkörperwassers ermöglicht.

Direkte segmentale Messung

Die direkte segmentale Messung unterteilt den Körper in fünf separate Zylinder und misst die Impedanz für jedes Segment.

8-Punkt-Elektrodensystem

Das 8-Punkt-Elektrodensystem mit Daumenelektroden sichert eine zuverlässige Reproduzierbarkeit, da die Tests immer an den gleichen anatomischen Punkten beginnen.

Keine empirischen Werte in den Messergebnissen

InBody-Messergebnisse ohne empirische Schätzwerte nach Alter, Geschlecht und Aktivitätsgrad in den individuellen Messergebnissen

*mehr dazu unter InBody-Technologie

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