Was ist Diabetes?

Diabetes ist eine lebenslange Erkrankung, bei der der Blutzuckerspiegel einer Person zu hoch ist

Es gibt 2 Haupttypen von Diabetes:

  • Typ-1-Diabetes – bei dem das Immunsystem des Körpers die Zellen, die Insulin produzieren, angreift und zerstört
  • Typ-2-Diabetes – bei dem der Körper nicht genügend Insulin produziert oder die Körperzellen nicht auf Insulin reagieren

Typ-2-Diabetes ist weitaus häufiger als Typ-1-Diabetes. Im Vereinigten Königreich sind rund 90 % aller Erwachsenen Diabetiker vom Typ 2.

von NHS UK

 

Typ-2-Diabetes ist mit Fettleibigkeit und einem hohen Anteil an Viszeralfett assoziiert. Ärzte müssen die Körperzusammensetzung ihres Patienten kennen, um Gesundheitsrisiken für Krankheiten wie Diabetes einzuschätzen. Die Kenntnis der Körperzusammensetzung kann das Auftreten von Diabetes beeinflussen und in einigen Fällen kann die Verbesserung der Körperzusammensetzung das Risiko von Diabetes verringern.

Warum ist die Analyse der Körperzusammensetzung ein
wirksames Instrument für Diabetesprogramme?

Studien zeigen, dass InBody DSM-BIA Körperanalysegeräte ein effektives Instrument zur Überwachung von Risiken und Symptomen bei Diabetikern sind. InBody-Produkte basieren nicht auf empirischen Daten, daher können Mediziner sicher sein, dass die Ergebnisse vom Gerät die Veränderungen eines Patienten genau widerspiegeln.

In weniger als 60 Sekunden liefert ein InBody-Test einen umfassenden Befundbogen, der Spezialisten bei dem Folgenden unterstützt:

– Erhalt objektiver Messungen von Muskeln, Fett und Viszeralfett, um Krankheitsrisiko und Adipositas zu ermitteln
– Überwachung der Ergebnisse von Eingriffen zur Verbesserung der glykämischen Kontrolle und zur Vermeidung schlimmerer Komplikationen im
Zusammenhang mit Diabetes
– Erkennung von Störungen im Flüssigkeitshaushalt durch Entzündungen

GEFAHREN DURCH ZU VIEL FETT

„Viszeralfett spielt eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung von Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen…“

Kang et al., 2015
STÖRUNG DES FLÜSSIGKEITSHAUSHALTS DURCH DIABETES

„…Peritonealdialysepatienten mit Diabetes scheinen im Vergleich zu Patienten ohne Diabetes mehr extrazelluläre Flüssigkeit zu haben.“

Davenport & Willicombe, 2009
VORTEILE VON BIA BEI DIABETIKERN

„Die Auswertung von Veränderungen in Körperfettdepots mittels bioelektrischer Impedanz liefert zusätzliche Informationen zu Veränderungen in den anthropometrischen Standardindizes…Vorhersage von Veränderungen in der glykämischen Kontrolle und im Lipidspiegel bei Patienten mit Typ-2-Diabetes.“

Hancu & Radulian, 2016
VISZERALFETTANALYSE

Umfang des Diabetesrisikos erkennen

Die bisherigen Methoden zur Schätzung von Viszeralfettwerten sind indirekt und ungenau und damit ein schlechtes Instrument für die allgemeine Gesundheitsrisikobewertung und Langzeitverfolgung. InBody kalkuliert das Viszeralfett, das mit erhöhtem Risiko für Bluthochdruck, hohem Cholesterinspiegel und Diabetes in Zusammenhang gebracht wird.

Eine Taillenumfangsmessung dient als indirekter Indikator für allgemeine und viszerale Adipositas; diese Methode ist jedoch ungenau und unzureichend, um langfristige Veränderungen zu überwachen. Durch den Einsatz von InBody zur Ermittlung der Körperzusammensetzung haben Mediziner genaue und konsistente Messungen, um das Risiko ihres Patienten für Diabetes und/oder andere Gesundheitsprobleme zu beurteilen. Da der Viszeralfettbereich von InBody eng mit Diabetes-Risiko verbunden ist, sind Ergebnisse wie der Ödemindex (ECW/TBW-Verhältnis) auch für die Verfolgung von diabetesbedingten Entzündungen nützlich. Diese Daten zeigen Diabetikern besser, welche Faktoren gesundheitliche Risiken verursachen können und ermöglichen bessere Verordnungen für Veränderungen.

MUSKEL-FETT- UND SEGMENTALE MAGERANALYSE

Überwachung der Muskel- und Fettverteilung

Das Diabetes-Risiko steigt bei zu viel Fettmasse und zu wenig Muskelmasse, jedoch sind die Methoden zur Bestimmung der Körperzusammensetzung für das Diabetes-Risiko zu ungenau oder inkonsistent. Die Quantifizierung der Muskel- und Fettmasse nach Regionen bietet einen tieferen Einblick in die segmentale und allgemeine Körperzusammensetzung und ermöglicht eine bessere Diagnose des Diabetesrisikos und dient als Orientierungshilfe für die Behandlungsmöglichkeiten.

Diabetes ist oft mit überschüssigem Fett assoziiert, eine unzureichende Muskelmasse ist jedoch genauso schädlich und erhöht das Diabetesrisiko. Die Beinmuskulatur ist die größte Muskelgruppe im Körper und daher Haupt-Aufnehmer für Glukose; eine geringe Beinmuskelmasse ist mit einem erhöhten Risiko einer Insulinresistenz verbunden.

Mit InBody können Mediziner die Muskel- und Fettzusammensetzung eines Patienten beurteilen und überwachen. Segmentale Magermasse und Beinmagermasse bieten einen tieferen Einblick in die Zusammensetzung der Beinmuskulatur und die Speicherung von Fett im gesamten Körper. Durch Überwachung dieser Faktoren und Festlegung spezifischer Behandlungsprogramme für die einzigartige Physiologie des Patienten können Ärzte und Gesundheitsberater Fortschritt und Erfolg von Behandlungen und Eingriffen verfolgen.

SEGMENTALE ECW (EXTRAZELLULÄRES WASSER) /TBW (GESAMTKÖRPERWASSER)-ANALYSE

Überwachung von Flüssigkeitsansammlungen in den Körpersegmenten

Systemische Entzündungen, die durch überschüssiges Viszeralfett und entzündliche Hormone verursacht werden, erhöhen die Flüssigkeitsretention und das Risiko eines Patienten für die Entwicklung von Komorbiditäten, wie Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen. Direkte und objektive Messungen des Körperwassers können Wasseransammlungen besser Erkennen und das Risiko sekundärer gesundheitlicher Probleme bei Diabetes verringern.

Mit InBody können Mediziner den ECW/TBW des Körpers, einen Marker für Entzündungen und Störungen des Flüssigkeitshaushalts, durch direkte Messung von extrazellulärem und Gesamtkörperwasser verfolgen. Die Überwachung des Ödemindex (EZW/GKW) ermöglicht eine Beurteilung der Flüssigkeitsansammlung im extrazellulären Raum, die sich aus einer Beeinträchtigung der Herz-Kreislauf-Funktion ergibt

Diese Messungen gibt es für den ganzen Körper sowie für die einzelnen Segmente der Arme, Beine und des Rumpfes, um festzustellen, wo Störungen des Flüssigkeitshaushalts auftreten können, was eine genauere Analyse und eine frühere Indikation für Rumpf- oder Beinödeme ermöglicht und Kardiologen dabei unterstützt, effektivere Strategien zur Verbesserung der Patientenergebnisse zu entwickeln.

VERLAUF DER KÖRPERZUSAMMENSETZUNG

Veränderungen im Muskel-, Fett- und Flüssigkeitshaushalt verfolgen und den Verlauf abbilden

Der beste Weg, Diabetes zu verhindern oder zu heilen, sind gesunde Änderungen in Verhalten und Lebensstil. Allerdings ist es für Beschäftigte im Gesundheitswesen oft schwer, Patienten für Diäten oder Trainingsprogramme weiter zu motivieren. Mit umfassenden Berichten zur Körperzusammensetzung zeigen InBody-Geräte Patienten Veränderungen, die gewöhnliche Waagen nicht zeigen können, und bieten einen informativen Überblick als Ausgangspunkt für Gespräche über eine Veränderung des Lebensstils. Patienten und Anbieter können im Abschnitt Verlauf Körperzusammensetzung ihren Fortschritt während der Interventionen verfolgen und Anpassungen vornehmen, um die Gesundheitsergebnisse zu optimieren.

INDEX DER SKELETTMUSKULATUR

Identifizierung von Gebrechlichkeitsrisiken und Sarkopenie

Diabetes-Patienten neigen dazu, Muskelmasse zu verlieren. Dieser Verlust an Muskelmasse nimmt mit der Dauer der Diabeteserkrankung zu und führt zur Entwicklung anderer Erkrankungen, wie z.B. Sarkopenie. InBody stellt einen SMI-Wert (SMI – Skelettmuskelindex) bereit, der die Überwachung der Skelettmuskelmasse ermöglicht, um Sarkopenie zu verhindern oder zu erkennen

Es ist bekannt, dass Diabetiker die Skelettmuskelmasse überwachen sollten. Das resultiert daraus, dass Glukose nicht mehr zur Unterstützung des Muskelaufbaus verwendet wird und dass die körperliche Aktivität abnimmt und somit auch die Muskelmasse. Das kann zu erhöhter Müdigkeit und weiterer Verringerung körperlicher Aktivitäten und Funktionen führen. Der damit einhergehende Rückgang der Muskelmasse dieser Patienten erhöht das Risiko für andere Erkrankungen wie Sarkopenie und eingeschränkter Mobilität.

Sarkopenie ist ein Verlust von Skelettmuskelmasse, der die funktionelle Mobilität und Lebensqualität beeinträchtigt und das Risiko eines Krankenhausaufenthalts und die Sterblichkeit erhöht. Sarkopenie entsteht oft im Alter, kann aber in diversen Gruppen durch sitzende Verhaltensweisen oder als Begleiterscheinung bei Krankheiten auftreten. Der SMI wird verwendet, um die Skelettmuskelmasse zu messen und zu überwachen und um die Diagnose von Sarkopenie zu erleichtern. Der SMI wird berechnet als die Summe der appendikulären Magermasse, normiert auf die Körpergröße.

Wegen des verbreiteten Muskelabbaus bei Diabetikern und dem Zusammenhang zwischen Diabetes und Sarkopenie ist eine Überwachung des Sarkopenierisikos bei Diabetikern unerlässlich. Mit den SMI-Werten der InBody-Ergebnisse können Mediziner ein Sarkopenie-Risiko und ein erhöhtes Gebrechlichkeitsrisiko leicht erkennen und Aufklärung und Intervention fördern.

Warum vertrauen Endokrinologen auf InBody?

Professionelle Körperanalysegeräte von InBody nutzen vier technologische Grundbausteine  für schnelle, korrekte und präzise Ergebnisse. Dank dieser Bausteine können Sie darauf vertrauen, dass die Ergebnisse die tatsächliche Gesundheit Ihrer Patienten zeigen

Multifrequenzmessungen

Bei Multifrequenzmessungen werden extrazelluläres Wasser (ECW) und intrazelluläres Wasser (ICW) gemessen, was eine genaue und anteilige Messung des Gesamtkörperwassers ermöglicht.

Direkte segmentale Messung

Die direkte segmentale Messung unterteilt den Körper in fünf separate Zylinder und misst die Impedanz für jedes Segment.

8-Punkt-Elektrodensystem

Das 8-Punkt-Elektrodensystem mit Daumenelektroden sichert eine zuverlässige Reproduzierbarkeit, da die Tests immer an den gleichen anatomischen Punkten beginnen.

Keine empirischen Schätzungen erforderlich

Kombiniert machen diese Technologien empirische Daten überflüssig (Annahmen für die Körperzusammensetzung basierend auf Faktoren wie Alter, Geschlecht oder Ethnizität).

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