MEDICAL

ADIPOSITAS

Mehr Erfolg bei der Gewichtskontrolle.

Warum ist die Analyse der Körperzusammensetzung ein wirksames Instrument für Adipositas-Programme?

Eine Kenntnis der Körperzusammensetzung ist unerlässlich, wenn man den physiologische Aufbau des Patienten verstehen und gezielt Therapien einsetzen möchte, um den Erfolg von Programmen zur Gewichtskontrolle zu erhöhen. InBody-Geräte sind nicht-invasiv und einfach zu handhaben und damit ideal für den Einsatz in der klinischen Praxis. Der InBody-Test liefert umfangreiche Ergebnisse, die zur Aufklärung und Einbindung des Patienten sowie zum Nachverfolgen von Gesundheitsverbesserungen während der Intervention des Patienten genutzt werden können.

In weniger als 60 Sekunden liefert der InBody-Test leicht verständliche, genaue und objektive Messdaten zur Beurteilung von Gesundheitsrisiken und zur Überwachung des Fortschritts. Mitarbeiter können das InBody-Gerät nutzen für:

– Ermittlung von Muskel-Fett-Anteil und Viszeralfett für umfassende Gesundheitsrisikobewertungen
– Erkennung eines gestörten Flüssigkeitshaushalts resultierend aus Entzündungen oder Grunderkrankungen
– Überwachung von Veränderungen, um die Effektivität einer Behandlung zu bestimmen und Gesundheitsempfehlungen für einen langfristigen Erfolg zu geben.

„…die Minimierung des Verlusts an Magermasse ist ein wichtiger Gesundheits- und Sicherheitsaspekt, um Kraft und körperliche Funktionen zu erhalten und den Grundumsatz für eine langfristige Beibehaltung des (neuen) Gewichts zu maximieren.“

 

Coleman et al., 2015

„…für die epidemiologische Forschung zu Adipositas wird empfohlen, den prozentualem Körperfettanteil zu nutzen, nicht den BMI oder andere anthropometrische Werte.“

 

Kim et al. 2011

„die Messung der Körperzusammensetzung liefert Informationen über Fett, Muskelmasse und Grundumsatz, die für Gewichtsreduktionsprogramme und Verlaufskontrollen verwendet werden können.“

Pan et al., 2017

VISZERALE UND SEGMENTALE FETTANALYSE

Ermittlung der Fettverteilung für maßgeschneiderte Diät- und Trainingsprogramme

Derzeitige Methoden zur Ermittlung des Körpergewichts berücksichtigen nicht die physiologische Zusammensetzung des Patienten, was individuelle Behandlungen und Interventionen erschwert. Mittels Körperzusammensetzung können Adipositas-Spezialisten gezielte Behandlungspläne für jeden einzelnen Patienten erstellen.

Durch die Ermittlung des Muskel- und Fettanteils können Spezialisten kardiometabolische Risiken besser erkennen und Personen identifizieren, die eine ungünstiges Verhältnis von Muskel- und Fettmasse haben. Patienten mit geringer Muskelmasse bei gleichzeitig zu viel Fettmasse (Sarkopenie) haben ein erhöhtes Gesundheitsrisiko und benötigen differenzierte Ernährungs- und Trainingsprogramme, um einen Muskelabbau zu verhindern und den Funktionsstatus zu verbessern.

Auch die Verteilung der Fettmasse hat Auswirkungen auf das Gesundheitsrisiko – die Segmentfettanalyse bietet einen besseren Gesamtüberblick über die Fettverteilung. Fett aus dem Viszeralfettbereich ist der Hauptauslöser für kardiometabolische Gesundheitsrisiken und erfordert präzisere Hilfsmittel zur Identifizierung des Risikos von Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen usw.

visceral fat analysis segmental fat analysis
segmental lean analysis

SEGMENTALE MAGERANALYSE

Ermittlung der Risiken für Gebrechlichkeit und in der funktionellen Mobilität des Parienten

Adipositas bei gleichzeitig geringer Magermasse, insbesondere in den Beinen, kann das Sturzrisiko erhöhen, was zu Gebrechlichkeit, eingeschränkter Funktionsfähigkeit und/oder verminderter Lebensqualität führen kann. Segmentale Messungen ermöglichen eine genaue Analyse der Verteilung der Magermasse, mit der der Arzt die Risiken aus der verringerten Magermasse abschätzen kann.

Die segmentale Mageranalyse (Segmental Lean Analysis – SLA) kann die Gebrechlichkeit eines Patienten und Risiken der funktionellen Mobilität schnell ermitteln. Durch die Segmentierung des Körpers können Bereiche mit geringer Magermasse identifiziert und gezielt verbessert werden, was das Risiko von Stürzen und/oder Verletzungen verringern kann. Der obere Balken der SLA zeigt die objektive Magermasse an, der untere Balken eine detaillierte Analyse:

  1. Die Fähigkeit eines bestimmten Segments, das gesamte Körpergewicht des Patienten zu tragen und
  2. Identifizierung einer unzureichenden Bildung von Magermasse in bestimmten Körpersegmenten

Die Identifizierung von Bereichen mit geringer Magermasse kann helfen, spezifischere Programme für Patienten zu entwickeln, um z. B. den funktionellen Status und die Lebensqualität vor und nach einer bariatrischen Operation zu verbessern. Durch den Aufbau von Magermasse in schwach entwickelten Bereichen verbessert sich nicht nur die Gesundheit des Patienten, sondern auch sein Lebensstil

SEGMENTALE ECW (EXTRAZELLULÄRES WASSER) /TBW (GESAMTKÖRPERWASSER)-ANALYSE

Erkennung eines wegen systemischer Entzündungen gestörten Flüssigkeitshaushalts

Adipositas ist oft von hormonellen und anderen physiologischen Veränderungen begleitet, die zu Entzündungen oder Flüssigkeitsansammlungen (Ödemen) führen. Die aktuellen Diagnosemarker für den Flüssigkeitshaushalt sind ungenau und zeitaufwändig. InBody liefert objektive Daten zur Überwachung des Körper- und Segmentflüssigkeitshaushalts.

InBody unterteilt Wasser effektiv in intrazellulär (ICW; innerhalb des Gewebes) und extrazellulär (ECW; im Blut und interstitiellen Flüssigkeiten), die das Gesamtkörperwasser (TBW) bilden. Mit der Ödemindex, dem Verhältnis zwischen ECW und TBW (ECW/TBW), können von systemischen Entzündungen verursachte Störungen des Flüssigkeitshaushalts (oft bei Adipositas) erkannt werden.

Darüber hinaus können mit ihm Veränderungen im Flüssigkeitshaushalt und Verbesserungen bei Patienten nach einer Operation verfolgt werden. Dieser Marker kann auch helfen, chronische Entzündungen zu identifizieren, die zu Kreislaufproblemen oder postoperativen Komplikationen führen können. Mit dem Verhältnis ECW/TBW können Ärzte Gewichtsveränderungen erkennen, die sich aus Veränderungen der Körperzusammensetzung und/oder des Flüssigkeitsungleichgewichts ergeben; diese Fähigkeit, Veränderungen präzise zu verfolgen, ermöglicht eine verbesserte Gesundheit für jeden einzelnen Patienten.

extracellular water total body water
body composition history

VERLAUF DER KÖRPERZUSAMMENSETZUNG

Veränderungen im Muskel- und Fettanteil und im Flüssigkeitshaushalt verfolgen – für eine gezielte Behandlung

Gewicht und BMI sind nicht geeignet, um eine Verbesserung der Gesundheit durch gezielte Behandlung zu verfolgen. Statt nur den Gewichtsverlust zu dokumentieren, sollten Sie besser Veränderungen in der Körperzusammensetzung nachverfolgen, um eine umfassendere Analyse der Gesundheitsverbesserung zu erhalten.

Ein Gewichtsverlust oder eine Veränderung des BMI erfasst nicht wie sich die Gewichtsabnahme zusammensetzt. Bei einer bloßen Gewichtsabnahme verlieren Patienten neben Fettmasse auch Muskelmasse und überschüssiges Wasser. Für eine korrekte Gewichtsabnahme und eine langfristige Verbesserung der Gesundheit werden Veränderungen in Muskelanteil, prozentualem Körperfett und Flüssigkeitshaushalt verfolgt, um individuelle Behandlungen anzupassen/zu entwickeln. Veränderungen im Muskel-Fett-Anteil und in der Mager- und Fettmassenverteilung zwischen den einzelnen Tests können im Abschnitt Verlauf Körperzusammensetzung verfolgt werden, um Fortschritte des Patienten durch Bewegungs-, Ernährungs- oder Arzneimitteltherapien sowie chirurgischen Eingriffen zu unterstützen. Mit einer genauen Ermittlung der Körperzusammensetzung können Adipositas-Spezialisten mit jedem Patienten Behandlungspläne aufstellen, um ihn zu motivieren und größere Erfolge zu erreichen.

Warum vertrauen bariatrische Chirurgen auf InBody?

Professionelle Körperanalysegeräte von InBody nutzen vier technologische Grundbausteine für schnelle, korrekte und präzise Ergebnisse. Dank dieser Bausteine können Sie darauf vertrauen, dass die Ergebnisse die tatsächliche Gesundheit Ihrer Patienten zeigen.

DIREKTE SEGMENTALE MESSUNG (DSM)
Die direkte segmentale Messung (DSM) misst Wasseranteil, Muskelmasse und Fettmasse in den fünf Körpersegmenten: rechter Arm, linker Arm, linkes Bein, rechtes Bein und Rumpf. Durch die separate Messung jedes Körpersegments liefert das InBody-Gerät eine detaillierte Analyse des Muskel- und Fettanteils und des Flüssigkeitshaushalts des Patienten in jedem Segment. Die Ermittlung der Verteilung der Mager- und Fettmasse des Patienten ermöglicht eine bessere Beurteilung der damit verbundenen Gesundheitsrisiken. Mit dem segmentalen ECW/TBW können systemische oder lokale Entzündungen identifiziert werden, die aus Adipositas und zugrunde liegenden gesundheitlichen Problemen oder chirurgischen Eingriffen resultieren. Mit einer umfassenden Analyse jedes einzelnen Körperteils sind Adipositas-Fachärzte besser gerüstet, auf individuelle Anliegen jedes einzelnen Patienten einzugehen und gezielte Gesundheitspläne für einen größeren Erfolg des Patienten zu erstellen.

MEHRERE FREQUENZEN
InBody-Geräte nutzen mehrere Frequenzen, um das Körperwasser genauer zu messen als mit den üblichen Methoden wie Gewichtsveränderungen oder Score-Werte aus dem Eindrücken zur Ödemerkennung. Die hohen und niedrigen Frequenzen messen intrazelluläres und extrazelluläres Wasser und ermöglichen präzise Messungen der Körperwasserkompartimente. Durch die präzisen Flüssigkeitsmessungen kann InBody eingesetzt werden, um einen gestörten Flüssigkeitshaushalt oder Wasseransammlungen zu identifizieren, die auf Entzündungen oder Probleme im Blutkreislauf zurückzuführen sind, und um Veränderungen im Flüssigkeitshaushalt nach chirurgischen oder therapeutischen Eingriffen zu überwachen.

8-PUNKT-ELEKTRODEN
InBody-Geräte haben ein 8-Punkt-Elektrodensystem, damit Messungen bei jedem Test an derselben Stelle durchgeführt werden. Diese Technologie sichert präzise und reproduzierbare Ergebnisse. Damit zeigen die Ergebnisse direkt die Resultate klinischer Empfehlungen und Interventionen und keine Fehler.

KEINE EMPIRISCHEN SCHÄTZUNGEN
InBody-Geräte sind nicht auf empirische Schätzungen angewiesen, die auf Alter, Geschlecht oder Ethnizität basieren, um Ergebnisse vorherzusagen. Mit der hohen Genauigkeit und Präzision dank der oben beschriebenen technologischen Fortschritte benötigt InBody keine bevölkerungsbasierten Annahmen zur Bestimmung der Körperzusammensetzung. Damit basieren die Ergebnisse allein auf der individuellen und zunehmenden Sensibilität für Veränderungen der Körperzusammensetzung.

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